Students Workshop erfolgreich gestartet!

Das Future Planet Forum hat nun vollends Fahrt aufgenommen und mit Studierenden des Lyceum Alpinum Zuoz einen ersten Workshop-Tag realisiert. Sie haben die Aufgabe erhalten, bis zum Hauptevent im Januar selbständig zum übergeordneten Thema “Melting Ice” verschiedene Fragestellungen zu beantworten, die Resultate mit eigenen Fotografien zu ergänzen und ihre Arbeiten am 21.01.2019 vor einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Es ist nicht selbstverständlich, dass die Jugendlichen einen sicherlich wohlverdienten, sonst freien Samstag opfern und bereitwillig einen ganzen Tag lang verschiedenen Gastrednern zuhöhren und aufmerksam mitarbeiten. An dieser Stelle ein ganz grosses Kompliment an die Teilnehmer des Workshops!

Der Vormittag stand im Zeichen der Fotografie. Dawna Mueller und Hitsch Rogantini haben in ihrem gemeinsam gehaltenen Workshop einen Einblick in die verschiedenen Möglichkeiten des Composing (also der Bildgestaltung) und des Storytelling gegeben. Anhand vieler Beispiel-Bilder der Fotografen wurde den Studierenden erklärt welche Techniken angewendet wurde und wie sie selber mit einfachen Tipps bessere Bilder erstellen können.

Nach dem ausgezeichneten Mittagessen in der Mensa des Lyceums informierte Achille Capelli vom Eidgenössischen Insitut für Schnee und Lawinenforschung in Davos über seine Arbeit und sein Projekt zum Thema “Die Zukunft des Schnees”. Er erläuterte eindrücklich, welche Szenarien auf unsere Gesellschaft zukommen können, wenn sich der winterliche Niederschlag und die Menge weiter verändern.

Den Abschluss des ersten Workshops machte Roland Stulz mit seiner Präsentation “Business Opportunities”. Keine einfache Thematik aber hervorragend auf den Punkt gebracht und mit sehr vielen ermutigenden Hinweisen, was unsere Gesellschaft unternehmen kann um den eingeschlagenen Kurs der Klimaerwärmung durch zunehmenden Enrgieverbrauch auf Grundlage von fossilen Energieträgern noch zu korrigieren. Obschon keine leichte Kost, haben die Studierenden seine Botschaft bestens aufgenommen und sich gut angesprochen gefühlt. Seine Aufgabenstellungen werden nun in den nächsten zwei Monaten von den Jugendlichen ausgearbeitet - wir alle sind sehr auf ihre Resultate gespannt und freuen uns jetzt schon auf die Präsentation im Januar.